Hintergrund
Gesellschaftervertrag regelt Augstein-Nachfolge

Ein Gesellschaftervertrag regelt beim Spiegel-Verlag die Verwendung der Aktien-Anteile von Rudolf Augstein in Höhe von 25 Prozent. Diese Anteile würden ungeteilt an die Erbengemeinschaft der vier Augstein-Kinder übertragen, erläuterte ein Verlagssprecher am Donnerstag.

HB/dpa HAMBURG. Für 1,0 Prozent dieser Anteile gebe es ein festgelegtes Vorerwerbsrecht für die beiden anderen Gesellschafter des Spiegel-Verlags. Das sind die Mitarbeiter KG und der Hamburger Verlag Gruner + Jahr.

Werde dieses Vorerwerbsrecht von beiden Gesellschaftern ausgeübt, würde die Mitarbeiter KG künftig rund 50,5 Prozent der Anteile am Spiegel-Verlag halten. Für Gruner + Jahr laute der Anteil dann auf 25,5 Prozent, für die Erbengemeinschaft blieben 24 Prozent. Übt einer der beiden Gesellschafter sein Vorerwerbsrecht nicht aus, kann der andere seinen Anteil entsprechend um bis zu ein Prozent erhöhen. Eine Entscheidung darüber steht aber noch aus.

Die Herausgeberschaft Augsteins wird zunächst gemeinsam vom Chefredakteur des "Spiegel", Stefan Aust, und von Geschäftsführer Karl Dietrich Seikel wahrgenommen. Über das Weitere entscheide die Gesellschafterversammlung, heißt es im Online-Portal des zum Spiegel Verlag - gehörenden "Manager Magazin".

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