Hintergrund noch unklar
Minen-Explosion in Mazedonien tötet drei EU-Beobachter

Nach Angaben des schwedischen Außenministeriums ist noch unklar, ob es sich um Unglück oder einen Anschlag handelt.

dpa STOCKHOLM/SKOPJE. Drei EU-Beobachter in Mazedonien sind am Donnerstag bei einer Minenexplosion getötet worden. Das teilte das schwedische Außenministerium in Stockholm am Freitag mit. Es handele sich bei den Opfern um einen Norweger, einen Slowaken und einen albanischen Übersetzer. Es sei noch unklar, ob die Mine als Folge eines Unglücks oder eines Anschlags detoniert sei.

Der Sprecher der mazedonischen Armee, Blagoja Markovski, sagte in Skopje, im nordwestlichen Krisengebiet bei Tetovo sei am Donnerstagabend eine starke Explosion gehört worden. Nach Berichten der mazedonischen Polizei wurde das Fahrzeug der drei EU-Beobachter bei der Ortschaft Novo Selo gefunden.

Die EU-Beobachter seien bei Tetovo unterwegs gewesen, teilte ein EU-Vertreter in der mazedonischen Hauptstadt Skopje mit. Die Region um Tetovo ist seit Monaten Schauplatz von Gefechten zwischen Albaner-Rebellen und mazedonischen Regierungstruppen. Derzeit gilt ein Waffenstillstand.

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