Hintergrund
Schumachers neuer Dienstwagen: der F2003-GA

Schon bei den ersten Testfahrten im Februar stellte der neue Ferrari F2003-GA seinen überaus erfolgreichen Vorgänger F2002 in den Schatten und erzielte auf der Firmenstrecke in Fiorano auf Anhieb Spitzenzeiten. Das Fahrzeug sieht wesentlich windschnittiger aus als das WM-Auto des Vorjahres. Mit dem "GA" im Namen des neuen Dienstwagens von Weltmeister Michael Schumacher ehrt Ferrari den im Januar gestorbenen Fiat-Ehrenpräsidenten Giovanni Agnelli.

HB/dpa HAMBURG. Maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung des neuen Wagens, der beim Formel-1-Rennen am Sonntag in Barcelona seine Rennpremiere gibt, ist Ferrari-Chefdesigner Rory Byrne. Vor allem in die Aerodynamik wurde erneut kräftig Arbeit und Zeit investiert. Bemerkenswert ist, dass der Radstand am F2003-GA im Vergleich zum Vorjahreswagen verlängert wurde. Die meisten Konkurrenten haben bei ihren Autos den Radstand hingegen verkürzt.

Auch bei den Seitenkästen und am Heck fanden Byrne und sein Team radikale Lösungen. Außerdem wurde die "Nase" um einen Zentimeter tiefer gelegt als beim F2002. Das Cockpit des neuen Ferrari wanderte weiter nach hinten. Das Getriebe wurde laut Byrne kürzer, schmaler und leichter. Zudem wurden Vorder- und Hinterradaufhängungen völlig überarbeitet, wodurch das Zusammenspiel zwischen dem Chassis und den Bridgestone-Reifen verbessert werden soll. Auffällig sind die kiemenartigen Luftauslässe an der Oberseite der Seitenkästen. Die italienischen Medien gaben dem Auto daher den Namen "roter Hai".

Der neue 052-Motor soll weniger als 90 Kilogramm wiegen und damit um vier Kilogramm leichter als sein Vorgänger sein. Das Aggregat leister schätzungsweise 890 PS. Die Drehzahl wurde auf 18 800 Umdrehungen pro Minute gesteigert und liegt damit nur knapp unter den Werten des BMW-Motors im neuen BMW-Williams (19 000 Umdrehungen).

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