Hintergrund
Schweizer sichern Luftverkehr über Süddeutschland

Seit über 40 Jahren delegiert Deutschland die Flugsicherung im süddeutschen Luftraum an die Schweizer Flugsicherungsgesellschaft Skyguide. Das Unternehmen, früher swisscontrol in Bern, hat seinen Hauptsitz in Genf und beschäftigt über 1 200 Mitarbeiter.

dpa GENF. Nach Angaben von Skyguide haben sich die langjährigen Betriebsabsprachen mit Deutschland sehr bewährt und seien zur eigentlichen Voraussetzung für den optimalen Flugbetrieb von Zürich geworden.

Seit 1. Januar 2001 sind die militärischen und zivilen Flugsicherungsdienste in der Schweiz in Skyguide vereinigt, die den gesamten schweizerischen Luftraum bewirtschaftet. Dazu gehören die Flughäfen Zürich, Genf, Bern und Lugano sowie militärische Flugplätze. Hinzu kommt der von Deutschland zugewiesene Flugraum unter anderem im Großraum Zürich. Das gesetzliche Mandat umfasst die Verkehrsdienste der Flugsicherung, den Fernmeldedienst, den technischen Dienst, den Luftfahrtinformationsdienst und den Flugwetterdienst.

Sollte der Staatsvertrag über eine Begrenzung des Fluglärms über Süddeutschland nicht zu Stande kommen, ist eine Übernahme der Flugsicherung durch Deutschland bis an die Landesgrenze jederzeit möglich. Betroffen wäre laut Skyguide der Verkehr in Zürich und des wichtigen europäischen Verkehrsknotenpunkts über dem Grenzgebiet Deutschland-Schweiz.

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