Hintergrund
Sicherungsmaßnahmen der Sparkassen und Landesbanken

Die mehr als 520 Sparkassen und zwölf Landesbanken in Deutschland verfügen neben der Gewährträgerhaftung der öffentlichen Hand auch über eigene Sicherungsmechanismen. Deren Ziel ist nicht die Einlagensicherung, wie bei den privaten Banken, sondern die Institutssicherung.

nw DÜSSELDORF. Die Landesbanken haben eine eigene Sicherungsreserve, für die Sparkassen haben die Regionalverbände jeweils einen "regionalen Stützungsfonds" gebildet. Die Fondsbeiträge der Sparkassen bemessen sich nach dem Kreditvolumen. Es gibt Überlegungen, ihn - wie bei den Genossenschaftsbanken - künftig am Risiko der Institute auszurichten. Reicht im Notfall ein Regionalfonds nicht aus, helfen andere Verbände. Zudem kann auf die Sicherungsreserve der Landesbanken zurückgegriffen werden.

Ähnlich aufgebaut ist das System zur Institutssicherung im Genossenschaftssektor. Einbezogen sind alle rund 1 600 Mitgliedsbanken des Bundesverbands der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), die jährliche am Forderungsvolumen orientierte Beiträge zahlen. Der Versuch, die Beiträge am Bankrisiko auszurichten, scheiterte voriges Jahr. Wie in der Sparkassen- gruppe gibt es einen "Überlauf- mechanismus", nach dem sich die Gruppe regionenübergreifend selbst hilft.

Die privaten Banken - Groß-, Privat-, Hypotheken-, Auslands- und Spezialbanken - haben eine gemeinsame, von ihnen selbst finanzierte Einlagensicherung. Durch diesen beim Bundes- verband deutscher Banken (BdB) angesiedelten Fonds sind die Gut- haben jedes Kunden bis zur Höhe von 30 % des haftenden Eigen- kapitals der angeschlossenen Banken gesichert.

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