Hintergrund
Stichwort: Steuerreform

Die Bundesregierung will die Steuerzahler durch verschiedene bereits beschlossene Maßnahmen bis 2005 um rund 56 Milliarden Euro entlasten.

HB/dpa BERLIN. Die Senkung der Steuersätze soll allen Einkommensteuerzahlern zugute kommen, besonders Arbeitnehmern und Familien mit kleinen und mittleren Einkommen sowie mittelständischen Personenunternehmen.

Bei der zweiten Stufe der Steuerreform soll der Eingangssteuersatz auf 17 Prozent und der Höchststeuersatz auf 47 Prozent gesenkt werden.

Diese Stufe wurde von 2003 auf 2004 verschoben. Der Grund: Mit den im Vergleich höheren Einnahmen wurden die Hilfen für die Opfer der Flutkatastrophe vom Sommer 2002 bezahlt.

Der zum 1. Januar 2005 beschlossene dritte und letzte Schritt der Steuerreform sieht eine Senkung des Eingangssteuersatzes auf 15 Prozent und des Höchststeuersatzes auf 42 Prozent vor. Der Grundfreibetrag soll dann auf 7 664 Euro steigen.

Gegenwärtig beträgt der Eingangssteuersatz 19,9 Prozent, der Höchststeuersatz 48,5 Prozent. Das steuerfreie Existenzminimum (Grundfreibetrag) soll mit der zweiten Stufe der Reform von jetzt 7 206 auf dann 7 426 Euro steigen. Im Jahr 1998 lag der Eingangssteuersatz noch bei 25,9 Prozent, der Höchststeuersatz bei 53 Prozent. Der Grundfreibetrag betrug damals 6 322 Euro.

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