Hintergrund
Stichwort: Tupolew Tu-154

Die alternde Tupolew Tu-154 ist bis heute das Arbeitspferd im Luftverkehr auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion. Das erste moderne Mittelstreckenflugzeug sowjetischer Bauart absolvierte seinen Jungfernflug am 4. Oktober 1968.

dpa MOSKAU. 928 Tu-154 wurden bestellt, 900 bereits ausgeliefert. Der Großteil davon ging an die einst größte Fluggesellschaft der Welt, die sowjetische Aeroflot.

Die Maschine ist normalerweise für 164 Passagiere ausgerüstet und im Grundmodell 47,9 Meter lang. Die modernisierte Tu-154 M mit einem Vier-Mann-Cockpit erreicht eine maximale Reisegeschwindigkeit von 950 Kilometern pro Stunde. Die Reichweite liegt bei maximal 6600 Kilometern.

Auch ausländische Fluglinien wie die Interflug in der früheren DDR oder Linien in China nutzten die Tu-154. Versuche, sie außerhalb des sozialistischen Lagers zu verkaufen, scheiterten an den hohen Betriebskosten.

In den letzten Jahren kam es mehrfach zu großen Unfällen mit der Tu-154. 1994 stürzte eine Maschine dieses Typs mit Motorschaden bei der sibirischen Stadt Irkutsk ab, eine weitere 1995 im Fernen Osten Russlands wegen ungleichmäßiger Betankung. Vor fast genau einem Jahr, am 3. Juli 2001, starben 143 Insassen einer Tu-154, die beim Landeanflug auf Irkutsk auf Grund eines Pilotenfehlers abstürzte.

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