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Hintergrund: Was muss ein Micropayment-System leisten?

wab HANNOVER. Die Anforderungen an ein Micropayment-System sind vielfältig. Wichtigster Punkt ist die Sicherheit des Systems. Dabei kommt es weniger auf die technische Sicherheit als auf des Vertrauen der Beteiligten in die Sicherheit an. Schon geringe Zweifel, ausgelöst durch warnende Stimmen von Experten oder durch vereinzelte erfolgreiche Missbrauchsversuche, bewirken bei den Benutzern eine starke Zurückhaltung. Unmittelbar damit verbunden ist die Höhe des maximalen Verlustrisikos. Wieviel Geld kann durch einen Missbrauch am Ende dem Konto des Users belastet werden? Das Verlustrisiko kann technisch durch Restriktionen bei den Buchungsvorgängen oder formal durch Haftungsgrenzen eingeschränkt werden.

Weiterer Punkt ist die Einfachheit eines Verfahrens. Sind erst teure Zusatzgeräte, komplizierte Installationen oder komplexe Konfigurationsprozesse notwendig, dann verlieren viele der potenziellen Anwender schnell die Lust. Ebenso einfach sollte ein Teilnehmer an einem Micropayment-System nachvollziehen können, wo sein virtuelles Geld geblieben ist. Konto- und Transaktionslisten sorgen für die nötige Transparenz. Nicht nur bei Erotik-Websites ist Anonymität ein wesentliches Kriterium. Besondes in Deutschland reagieren Datenschützer und Kunden allergisch auf das Erstellen von Benutzerprofilen über das Sammeln von Transaktionsdaten. Idealerweise lassen sich dann noch Zahlungen nicht nur zwischen Kunden und Anbietern, sondern auch Zahlungen unter den privaten Kunden selbst mit einem solchen System abwickeln.

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