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Hintergrund: "Wert schöpfende Arbeitszeit" und "Qualifizierung"

dpa HANNOVER. Das neue VW-Tarifmodell 5000 mal 5000 unterscheidet zwischen "Wert schöpfender Arbeitszeit" und der Zeit für "Qualifizierung".

Unter der "Wert schöpfenden Arbeitszeit" verstehen die VW - Tarifpartner die Stunden, die die neuen Mitarbeiter tatsächlich Autos oder die entsprechenden Teile montieren - also für VW einen "Wert schöpfen". Sie soll im Jahresdurchschnitt bei 35 Stunden pro Woche liegen.

Hinzu kommt die "Qualifizierung". Weil vorwiegend Arbeitslose und keine ausgebildeten Autobauer eingestellt werden sollen, ist eine spezielle und stetige Ausbildung nötig. Macht etwa ein Mitarbeiter in der Produktion immer wieder den gleichen Fehler, wird er nachgeschult. Nur die Hälfte dieser Zeit bekommt er bezahlt. Sie soll laut Tarifvertrag durchschnittlich drei Stunden pro Woche betragen.

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