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Hintergrund: Wie Windows XP funktioniert

Windows XP vom US-amerikanischen Software-Weltmarktführer Microsoft ist die nächste Version des bekanntesten Betriebssystems für Personalcomputer und Server. Der Softwarekonzern verspricht, XP solle stabiler, sicherer und bedienerfreundlicher werden als alle ihre Vorgängerversionen.

NEW YORK. Der für die Windows-Entwicklung zuständige Geschäftsleiter Jim Allchin sagte, für viele Aufgaben müssten sich die Nutzer nicht mehr durch verzweigte Menüs klicken.

Die wichtigsten Funktionen seien nun in einer Leiste auf der linken Bildschirmseite abgelegt. Allchin führte in Seattle auch ein zu XP gehörendes Programm vor, mit dem Nutzer mit wenigen Mausklicks Fotos direkt aus einer angeschlossenen Digitalkamera holen und archivieren können.

Im Unterschied zu den bisher für Privatnutzer vorgesehenen Vorgängern Windows 95, Windows 98 und Windows ME basiert XP nicht mehr auf dem Code des ersten und als längst überholt geltenden Betriebssystems für Personalcomputer, des MS-DOS - des Microsoft Disc Operation Systems. Es baue stattdessen vollständig auf NT (New Technology) auf, der als relativ stabil geltenden Windows- Version für Geschäftsanwendungen, die auch Grundlage für das bereits eingeführte Windows 2000 ist.

Weitere Neuerung ist die Möglichkeit, sich als XP-Nutzer über das Internet in einen anderen XP-Computer einzuloggen und diesen dann fernzusteuern. Dadurch können etwa Spezialisten dem Nutzer aus der Ferne bei der Fehlersuche helfen. Für die nötige Datensicherheit soll eine verschlüsselte Übertragung sorgen. Außerdem müsse der Nutzer des Zielcomputers seine Erlaubnis geben, bevor ein anderer Kontrolle über seinen PC übernehmen könne.

An der XP-Entwicklung arbeiten Gates zufolge mehrere tausend Programmierer.

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