Hintergrund: Wireless Fidelity
Die drahtlose Funkverbindung „Wi-Fi“

Drahtlose Funknetzwerke sind einer der großen Schwerpunkte auf der diesjährigen Computermesse CeBIT in Hannover. Dabei spielt der Übertragungsstandard Wi-Fi eine immer größere Rolle.

HB/dpa HAMBURG. In lokalen Netzwerken (WLan, wireless local area network) ermöglicht er mittlerweile auf zahlreichen Flughäfen, in Restaurants, Kongresshallen und Hotels den mobilen Zugang zu Unternehmensnetzwerken oder ins Internet. Steht in einem öffentlichen Raum ein so genannter Hotspot, eine Art Einwahlknoten, zur Verfügung, benötigt der Nutzer lediglich eine PC-Karte für seinen Laptop und kann damit zum Beispiel seine firmeninternen E-Mails abfragen.

Mit Wi-Fi (Wireless Fidelity) hat die Industrie analog zum bekannten Hi-Fi (für High fidelity) einen etwas eingängigeren Begriff für den Übertragungsstandard IEEE 802.11b (sprich: ei trippel-i) geprägt. IEEE wurde bereits 1963 von dem gleichnamigen amerikanischen Gremium Institute of Electric and Electronic Engineers entwickelt. Seit 1999 sorgt die Wi-Fi-Alliance mit über 204 Mitgliedsunternehmen dafür, dass die verschiedensten Geräte über diesen Standard störungsfrei kommunizieren können.

Über den Standard 802.11b können bis zu 11 Megabit an Daten pro Sekunde übermittelt werden. Im Vergleich: Der Mobilfunkstandard UMTS kommt auf eine Leistung bis zu 2 Megabit pro Sekunde. Gesendet wird im Funk-Spektrum von 2,4 Gigahertz, wofür im Gegensatz zu UMTS keine Lizenzgebühr erhoben wird. Schon in diesem Jahr soll die drahtlose Leitung mit neuen Übertragungsvarianten auch in Europa noch schneller werden.

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