Hinterhalt
Leichen von ermordeten Journalisten in Afghanistan identifiziert

Die Leichen von vier in Afghanistan erschossenen Journalisten sind am Dienstag von Kollegen identifiziert worden.

dpa MADRID/ROM. Bei den getöteten Reportern handelt es sich um den australischen Kameramann Harry Burton und den afghanischen Fotografen Azizullah Haidari von der Nachrichtenagentur Reuters sowie um die Korrespondentin Maria Grazia Cutuli von der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" und den Journalisten Julio Fuentes von der spanischen Zeitung "El Mundo". Dies bestätigten am Dienstag das spanische Außenministerium und "El Mundo" in Madrid.

Die Leichen der Reporter seien in die afghanische Stadt Dschalalabad gebracht worden. Die Journalisten waren am Vortag auf der Fahrt in die afghanische Hauptstadt Kabul in einen Hinterhalt geraten und erschossen worden. Eine andere Gruppe von Reportern, die in anderen Fahrzeugen gefolgt war, konnte den Angreifern entkommen und nach Dschalalabad zurückkehren. Die Hintergründe des Angriffs waren unklar. Es galt als unwahrscheinlich, dass es sich bei den Tätern um Banditen handelte.

Am 11. November waren bereits ein deutscher und zwei französische Journalisten bei einem Taliban-Angriff im Norden des Landes getötet worden. Der aus Rostock stammende "Stern"-Reporter Volker Handloik (40) war zusammen mit fünf weiteren Kollegen mit einem Schützenpanzer der Nordallianz nahe der Grenze zu Tadschikistan unter Feuer geraten. Neben Handloik starben dabei Johanne Sutton von Radio France International (RFI) und Pierre Billaud vom Hörfunksender RTL.

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