Hinweis auf Konjunkturabschwächung
US-Außenhandelsdefizit im Dezember gesunken

Das US-Außenhandelsdefizit ist im Dezember zum dritten Monat in Folge zurück gegangen und weist damit Analysten zufolge auf eine Konjunkturabschwächung in den USA sowie eine weltweite Wachstumsverlangsamung hin. Das Defizit im Handel mit Waren und Dienstleistungen habe sich im Dezember auf 32,99 Mrd. $ nach revidiert 33,13 Mrd. $ im November reduziert, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit.

Reuters WASHINGTON. Analysten hatten für den Berichtszeitraum ein Defizit von 32,18 Mrd. $ prognostiziert. Die Importe fielen im Berichtsmonat um 0,7 % auf 122,81 Mrd. $. Die Exporte gingen um 0,8 % auf 89,82 Mrd. $ zurück. Im Gesamtjahr 2000 hatte das Aussenhandelsdefizit mit 369,7 Mrd. $ ein Rekordhoch erreicht.

Der Rückgang des Defizits ist den Angaben zufolge hauptsächlich auf die sinkenden Einfuhren von Kraftfahrzeugen und Konsumgütern zurückzuführen. Der Rückgang der Exporte ist den Angaben zufolge vor allem durch die sinkende Ausfuhr von Zivilflugzeugen bedingt. Diese sei im Dezember um 18,4 % auf 1,49 Mrd. $ zurückgegangen.

Der Euro stieg nach der Veröffentlichung der US-Daten bis auf ein vorläufiges Tageshoch von 0,9181 $. Gegen 15.45 Uhr MEZ notierte die Gemeinschaftswährung mit 0,9140/42 $ jedoch wieder schwächer. Die US-Staatsanleihen gaben leicht nach. Der richtungweisende US-Bond notierte mit 7/32 im Minus bei 98-17/32 Punkten.

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