Hinweis des Bundesarbeitsministeriums
Teilzeitkräfte dürfen bei Sozialauswahl nicht benachteiligt werden

Der Wechsel von Vollzeit- auf Teilzeitbeschäftigung bringt keine Verschlechterung des Kündigungsschutzes mit sich. Das gilt sowohl für Kündigungsfristen als auch das Kriterium der Sozialauswahl, das bei betriebsbedingten Kündigungen herangezogen werden muss.

ddp/vwd BERLIN. Das Bundesarbeitsministerium macht darauf aufmerksam, dass Teilzeitbeschäftigte nicht von vornherein als weniger sozial schutzbedürftig eingestuft werden dürfen als Vollzeitkräfte. Kriterien für die Sozialauswahl sind insbesondere die Dauer der Betriebszugehörigkeit, das Lebensalter und die Unterhaltspflichten der Beschäftigten.

Für Teilzeitkräfte gelten beim Kündigungsschutz allerdings die gleichen Einschränkungen wie für Vollzeitbeschäftigte. Das Kündigungsschutzgesetz setzt voraus, dass der Arbeitnehmer mindestens seit sechs Monaten im Betrieb ist. Außerdem gilt das Gesetz nicht für Kleinbetriebe, sondern nur für Betriebe mit mehr als fünf Arbeitnehmern.

Weitere Informationen zur Teilzeitarbeit gibt das Bundesarbeitsministerium unter www.teilzeit-info.de.

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