Hinweise auf Konjunkturentwicklung
US-Produktivität im 4. Quartal stärker als erwartet gestiegen

. Die Produktivität in den USA ist im vierten Quartal etwas deutlicher gestiegen, als von Analysten erwartet. Das US-Arbeitsministerium teilte am Donnerstag in Washington mit, die Produktivität sei um 2,4 % gestiegen, nach revidiert 3,0 (von 3,3) Prozent im Vorquartal.

Reuters WASHINGTON. Analysten hatten mit einem Plus von lediglich 2,0 % gerechnet. Gestiegen sind im vierten Quartal den Angaben zufolge allerdings auch die Stundenlöhne. Sie legten um 6,6 % nach revidiert 6,2 % zu. Die Lohnstückkosten stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 4,1 (3,2) Prozent. An den Devisen- und Rentenmärkten blieb die Reaktion auf die Zahlen zunächst moderat.

Die Produktivitätszahlen sind für Analysten ein wichtiges Instrument, um die Entwicklung der US-Konjunktur und damit die weitere Zinspolitik der US-Notenbank Fed einzuschätzen. Ein deutlicher Rückgang des Produktivitätswachstums unter die erwartete Marke von plus 2,0 % hätte nach Angaben von Analysten den $ und die Kurse an den US-Aktienmärkten deutlich unter Druck setzen können. Diese Reaktion blieb am Mittwoch zunächst aus. Der Euro verbesserte sich nach einer kurzen Abschwächung gegen den $ leicht auf Kurse um 0,9335/40 $. Die richtungweisende 30-jährige US-Staatsanleihe tendierte mit 10/32 im Plus bei 111-4/31 Punkten. Sie rentierte auf diesem Niveau mit 5,483 %. Der Aktienmarkt in den USA hatte zum Zeitpunkt der Datenveröffentlichung noch geschlossen.

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