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Hitze quält Hurrikan-Opfer: Schlangestehen für Wasser

Vier Tage nachdem Hurrikan „Charley“ eine Spur der Verwüstung durch Florida gezogen hat, quält glühende Hitze die Opfer des Wirbelsturms. Im Südwesten Floridas standen tausende Menschen bei Temperaturen von über 30 Grad Schlange, um sich eine Tagesration kalten Wassers abzuholen.

dpa MIAMI. Vier Tage nachdem Hurrikan "Charley" eine Spur der Verwüstung durch Florida gezogen hat, quält glühende Hitze die Opfer des Wirbelsturms. Im Südwesten Floridas standen tausende Menschen bei Temperaturen von über 30 Grad Schlange, um sich eine Tagesration kalten Wassers abzuholen.

800 000 Menschen waren noch ohne Strom und mussten somit ohne Klimaanlage auskommen. 2000 Bürger befanden sich noch in Notunterkünften.

Insgesamt hat der Hurrikan nach jüngsten Behördenangaben mindestens 10 000 Menschen obdachlos gemacht. Die Zahl der Toten durch "Charley", der am Freitag bei Fort Myers auf das Land geprallt und dann quer durch Florida gewirbelt war, stieg auf 19, wie eine Sprecherin des staatlichen Amts für Katastrophenmanagement ohne nähere Angaben mitteilte.

Der Leiter des besonders schwer betroffenen Bezirkes Charlotte, Bruce Loucks, sprach zwar von einer überwältigenden Welle der Hilfe, und Gouverneur Jeb Bush erklärte, es seien bereits "wirklich gute Fortschritte" gemacht worden. Aber zugleich mehrten sich Berichte über gestresste und ungeduldige Hurrikan-Opfer, die über zögerliche Unterstützung klagten.

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