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Hitzfeld schließt Meinungsänderung ausDPA-Datum: 2004-07-05 13:28:50

München (dpa) - Ottmar Hitzfeld schließt nach seiner Absage als Bundestrainer-Kandidat einem möglichen Stimmungsumschwung in den kommenden Monaten aus.

München (dpa) - Ottmar Hitzfeld schließt nach seiner Absage als Bundestrainer-Kandidat einem möglichen Stimmungsumschwung in den kommenden Monaten aus.

«Auch wenn im Fußball immer alles möglich ist: Ich habe mich jetzt entschieden, dann kann man nicht in zwei Monaten wieder darüber reden», sagte der frühere Coach des FC Bayern München in einem Interview mit dem Zürcher «Tagesanzeiger». Damit widersprach Hitzfeld all jenen, die über eine Zusage zu einem späteren Zeitpunkt gemutmaßt hatten. Der 55-Jährige hatte die Absage an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit seiner persönlichen Verfassung begründet.

Nach der Entscheidung gegen das Bundestrainer-Amt habe er zunächst mit den Tränen kämpfen müssen. Aber: «Es war auch eine Befreiung.» Mit einigen Tagen Abstand verspüre er Erleichterung. Hitzfeld: «Jetzt beginnen die Ferien, jetzt kommt die innere Zufriedenheit, kann ich befreit das Leben genießen. Jetzt kann ich auch einmal Fan sein.»

So einen Rummel um seine Person wie nach Rudi Völlers Rücktritt habe er noch nie erlebt, meinte er. «Ich spürte, dass der Druck, den ich in den letzten sechs Jahren bei Bayern hatte, bald wieder kommen könnte.» Er hätte als Bundestrainer nach eigenen Angaben «mit Werbung und Drumherum» mehr Geld verdient als beim FC Bayern. Für Hitzfeld jedoch stand auch die Gesundheit im Vordergrund: «Was nützt es mir, das Amt anzunehmen und dann zu scheitern und die Gesundheit zu riskieren? Das ist ein zu hoher Preis.»

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