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Hobbykeller ist nicht absetzbar

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat eine Reihe von Entscheidungen, die den Begriff des "häuslichen" Arbeitszimmers präzisieren, mit einem weiteren Urteil fortgesetzt: Er stellte fest, dass ein Arbeitszimmer in einem zur Wohnung des Steuerpflichtigen gehörenden Hobbyraum auch dann unter die Abzugsbeschränkung des Einkommensteuergesetzes für "häusliche" Arbeitszimmer fällt, wenn sich der betreffende Raum im Keller eines Mehrfamilienhauses befindet.

li DÜSSELDORF. Seit 1996 ist der Abzug von Aufwendungen für "häusliche" Arbeitszimmer gesetzlich stark eingeschränkt worden. Grundsätzlich sind sie gar nicht mehr absetzbar. Bis zu 1 250 Euro dürfen jedoch abgezogen werden, wenn die Arbeitszimmernutzung mehr als 50 % der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit beträgt oder wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Im Streitfall ging es um ein nicht mit der Wohnung verbundenes Arbeitszimmer in einem Hobbyraum mit eigener Sanitäranlage und separatem Eingang in einem Mehrfamilienhaus. Der Kläger, dem auf seiner Arbeitsstätte bereits ein Arbeitsraum zur Verfügung stand, stellte sich auf den Standpunkt, er könne die Kosten voll absetzen, weil es sich bei dem Hobbykeller nicht um ein "häusliches" Arbeitszimmer handele. Der BFH stellte aber fest, dass er alle Arbeitszimmer auch als "häuslich" ansieht, wenn sie Zubehörräume zur Wohnung sind wie z.B. Abstell-, Keller- und Speicherräume.

Az.: BFH VI R 130/01

Quelle: HANDELSBLATT, 16.7.2003

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