Hochgeschwindigkeits-Jet für lange Strecken
Boeing-Chef vom Konzept des Hochgeschwindigkeits-Jet überzeugt

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat seine überraschende Entscheidung verteidigt, an Stelle eines neuen Großraumflugzeuges einen neuartigen Hochgeschwindigkeits-Jet zu bauen.

rtr FRANKFURT. Boeing-Chef Philip Condit sagte am Mittwoch in Frankfurt mit Blick auf diesen Strategiewechsel, er sehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die neue Langstrecken-Maschinen gebaut und auf den Markt gebracht werde.

Die genauen Kosten für die Entwicklung dieses "Sonic Cruiser" wollte Condit nicht genau beziffern. Auf die Frage, ob die Entwicklung des neuen Flugzeugs zwölf bis 15 Milliarden Dollar kosten werde, antwortete Condit: "Ich glaube, das wäre sehr hoch angesetzt." Condit äußerte sich anlässlich einer Presse-Präsentation zur Lage und Strategie seines Konzerns.

Boeing hatte eigentlich geplant, mit der erweiterten Version seines Jumbo-Jets 747 eine Konkurrenz-Maschine zum geplanten Großraum-Flugzeug A380 des europäischen Rivalen Airbus zu bauen.

Ende März kündigte der US-Flugezeugbauer jedoch überraschend an, an Stelle des "747X" einen Hochgeschwindigkeits-Jet für lange Strecken entwickeln zu wollen, der in seinem bisher vorgestellten Design an die Concorde erinnert. Boeing sei zu dem Entschluss gekommen, dass mit dem Großraumflieger 747X kein Geld zu verdienen sei, und dass ein neuartiges Produkt wie der "Sonic Cruiser" eine größere Zukunft am Markt habe, erläuterte Firmenchef Condit am Mittwoch weiter.

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