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Hochschulverband: Verunsicherung für junge Wissenschaftler beenden

Bonn (dpa) - Der Deutsche Hochschulverband hat Bund und Länder zu raschen Schritten aufgefordert, um Nachwuchswissenschaftlern wieder eine verlässliche Perspektive zu geben. Das Bundesverfassungsgericht hatte die bundesweite Einführung der Juniorprofessur vorige Woche als verfassungswidrig verworfen.

Bonn (dpa) - Der Deutsche Hochschulverband hat Bund und Länder zu raschen Schritten aufgefordert, um Nachwuchswissenschaftlern wieder eine verlässliche Perspektive zu geben. Das Bundesverfassungsgericht hatte die bundesweite Einführung der Juniorprofessur vorige Woche als verfassungswidrig verworfen.

Vor allem müssten die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, dass Nachwuchskräfte, die sich im Vertrauen auf eine spätere Ernennung zum Juniorprofessor auf «Vorgriffsverträge» eingelassen hätten, auch tatsächlich dazu ernannt werden können, erklärte der Präsident des Hochschulverbandes, Prof. Bernhard Kempen, am Dienstag in Bonn.

Nach der Gerichtsentscheidung fordert der Hochschulverband nun gesetzliche Klarheit. Dies betreffe neben den Juniorprofessoren auch die Habilitanden und die vielen wissenschaftlichen Mitarbeiter. Die Habilitation sei als einer von mehreren Qualifikationswegen zur Universitätsprofessur wieder gesetzlich zu verankern.

Der Deutsche Hochschulverband ist die bundesweite Berufsvertretung der deutschen Universitätsprofessoren und des wissenschaftlichen Nachwuchses mit nahezu 20000 Mitgliedern.

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