Hochschwangere in Argentinien entführt
Geburt nach Express-Entführung

In einem Vorort der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ist ein Frau entführt worden, obwohl sie im neunten Monat schwanger war. Der Entführungsstress führte zum Platzen der Fruchtblase.

dpa/HB BUENOS AIRES. Nachdem ihr Mann ein Lösegeld übergeben hatte, ließen die Täter ihr Opfer frei. Wenige Stunden später brachte die Frau drei Wochen vor dem eigentlichen Termin per Kaiserschnitt ein gesundes Kind zur Welt. Der Stress der Entführung habe dazu geführt, dass die Fruchtblase geplatzt sei, zitierte die Nachrichtenagentur Telam am Freitag einen Arzt.

Bei den so genannten Express-Entführungen werden meistens nur kleinere Lösegelder verlangt, die jedoch ganz schnell aufgetrieben werden müssen. In diesem Fall hätten die Täter zunächst 10 000 Dollar gefordert und sich dann mit 2000 Pesos (570 Euro) zufrieden gegeben. Die Kriminalität nimmt in dem von der schwersten Wirtschaftskrise seiner Geschichte geplagten Argentinien dramatisch zu.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%