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Hochtief erhält wie erwartet Zuschlag für PPP-Projekt - Volumen 410 Millionen Euro

Die Hochtief AG hat wie erwartet den Zuschlag für das bisher größte Kooperationsprojekt im öffentlichen Hochbau zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand (PPP) in Deutschland erhalten. Das Auftragsvolumen bezifferte der Baukonzern Unternehmen am Dienstag auf etwa 410 Mill. Euro.

dpa-afx ESSEN/OFFENBACH. Die Hochtief AG hat wie erwartet den Zuschlag für das bisher größte Kooperationsprojekt im öffentlichen Hochbau zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand (PPP) in Deutschland erhalten. Das Auftragsvolumen bezifferte der Baukonzern Unternehmen am Dienstag auf etwa 410 Mill. Euro.

Ab Januar wird die Essener Hochtief insgesamt 49 Schulen in den östlich gelegenen Orten des Kreises Offenbach finanzieren, sanieren, und betreiben. Das Projekt umfasse 282 Gebäude. Der Vertragsabschluss kam nicht überraschend. Ende September war bekannt geworden, dass der Baukonzern der bevorzugte Bieter sei.

Hochtief hat für das Projekt die Hochtief PPP Schulpartner Gmbh mit Sitz in Heusenstamm gegründet. Diese Gesellschaft soll innerhalb der nächsten fünf Jahre 100 Mill. Euro in Sanierung und Modernisierung stecken und diese Arbeiten abschließen. Die Projektgesellschaft werde die Schulen über einen Zeitraum von 15 Jahren bewirtschaften. Hochtief ist mit einer Beteiligung von 94,4 Prozent Mehrheitseigner. Die restlichen Anteile gehören dem Kreis Offenbach.

"Mit diesem bedeutenden Auftrag hat Hochtief den Durchbruch im wachsenden PPP-Markt in Deutschland geschafft", sagte Hochtief-Vorstandsmitglied Herbert Lütkestratkötter. Allein bei Schulen, Verwaltungsgebäuden und Krankenhäusern werde damit gerechnet, dass bis 2009 PPP-Projekte mit einem Volumen von etwa sechs Mrd. Euro ausgeschrieben werden. Erst kürzlich hat Hochtief nach eigenen Angaben den Zuschlag für Bau und Betrieb des Rathauses in Gladbeck erhalten.

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