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Hochtief schreibt im Halbjahr schwarze Zahlen - Ebita bricht ein

Deutschlands größter Baukonzern Hochtief hat wie bereits erwartet im ersten Halbjahr 2004 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das Nettoergebnis sei auf 18,042 Mill. € nach einem Verlust von 7,359 Mill. € gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Essen mit. Bereits Anfang August hatte Hochtief seinen Nettogewinn für die ersten sechs Monate auf 15 Mill. bis 18 Mill. € eingegrenzt. Für das Gesamtjahr bestätigte Hochtief seine gesenkte Prognose von Anfang August.

dpa-afx ESSEN. Deutschlands größter Baukonzern Hochtief hat wie bereits erwartet im ersten Halbjahr 2004 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das Nettoergebnis sei auf 18,042 Mill. ? nach einem Verlust von 7,359 Mill. ? gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Essen mit. Bereits Anfang August hatte Hochtief seinen Nettogewinn für die ersten sechs Monate auf 15 Mill. bis 18 Mill. ? eingegrenzt. Für das Gesamtjahr bestätigte Hochtief seine gesenkte Prognose von Anfang August.

Das betriebliche Ergebnis (Ebita) brach hingegen wegen Rückstellungen bei der australischen Tochter Leighton um 30,9 % auf 82,659 Mill. ? ein. Das Vorsteuerergebnis (EBT) nahm indes um 15,8 % auf 81,452 Mill. ? zu. Auch dort hatte Hochtief Anfang August das EBT auf 80 Mill. bis 85 Mill. ? eingegrenzt. Der Umsatz kletterte um 2,6 % auf 5,492 Mrd. ? und übertraf dabei die Analystenschätzungen. Die Experten waren von 5,2 Mrd. ? für die ersten sechs Monate ausgegangen.

Zulegen konnte Hochtief in den ersten sechs Monaten 2004 bei der Bauleistung, Auftragsbestand sowie Auftragseingang. Die Bauleistung nahm um 8,0 % auf 5,996 Mrd. ?, der Auftragsbestand um 15,4 % auf 17,420 Mrd. und Auftragseingang um 3,5 % auf 6,911 Mrd. zu.

Ausblick

Hochtief hatte Anfang August wegen einer Risikovorsorge bei der australischen Tochter Leighton seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt. Danach rechnet das Unternehmen mit einem Jahresergebnis vor Steuern (EBT) von rund zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Nettoergebnis soll dagegen leicht über dem des Vorjahres liegen. Auf der Hauptversammlung im Mai hatte Vorstandschef Hans-Peter Keitel den Anlegern noch ein EBT-Wachstum im oberen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Beim Nettoergebnis wollte Hochtief zuvor im oberen zweistelligen Bereich wachsen.

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