Hockey Olympia
Hockey-Frauen wahren weiße Weste

Deutschlands Hockey-Frauen haben auch ihr zweites Turnierspiel in Peking gewonnen. Die Titelverteidigerinnen setzten sich knapp 2:1 (0:1) gegen Neuseeland durch.

Superstar Dirk Nowitzki hat den deutschen Hockeydamen Glück gebracht. Durch den Treffer von Anke Kühn (69.) in buchstäblich letzter Minute gewann der Europameister sein zweites Gruppenspiel mit 2:1 (0:1) gegen Neuseeland und machte damit bei den Olympischen Spielen in Peking einen wichtigen Schritt in Richtung Halbfinale.

Vor den Augen des kompletten Basketballteams um NBA-Profi Nowitzki glich Katharina Scholz (59.) erst spät die Führung der `Kiwis' durch Krystal Forgesson (31.) aus. Deutschland führt damit die Tabelle weiter an. Nächster Gegner ist am Donnerstag (10.30 Uhr/4.30 Mesz) die USA.

Nach den vorherigen Punktverlusten der Mitfavoriten Argentinien (2:2 gegen Großbritannien) und Japan (1:1 gegen die USA) wussten die deutschen Damen um die große Chance, sich im Kampf ums Halbfinale schon ein wenig von der Konkurrenz abzusetzen. `Wir wollen nach dem Auftaktsieg gegen die Briten natürlich nachlegen', war der Auftrag von Bundestrainer Michael Behrmann an seine Spielerinnen.

Die Partie begann allerdings äußerst verhalten. Neuseeland verteidigte geschickt und versuchte mit Kontern vor das Tor von Kristina Reynolds zu kommen. Eine Strafecke verfehlte in der neunten Minute das deutsche Tor. In der 23. Minute hatte der Europameister Glück, als Niniwa Roberts frei vor dem Tor die Kugel verfehlte. Das 0:1 fiel dagegen unglücklich. Tina Bachmann klärte nach der dritten Strafecke einen Rebound, allerdings genau in den Stock von Forgesson, die Reynolds mit ihrem Schuss unter die Latte keine Abwehrchance ließ.

Anschließend verstärkte Deutschland den Druck nach vorne und bekam nun auch seine ersten beiden Strafecken zugesprochen. Die Variante über Eileen Hoffmann, die gegen die Briten noch erfolgreich war, wurde abgewehrt, anschließend scheiterte Anke Kühn an Torfrau Beth Jurgeleit. Die Moral blieb jedoch intakt, und das dauernde Anrennen wurde in der zweiten Halbzeit doch noch belohnt.

© SID

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