Höchste Anlageempfehlung "Recommended List" bestätigt
Goldman Sachs senkt Gewinnschätzung für Amgen

Trotz besser als erwarteten Quartalergebnissen hat Goldman Sachs die Gewinnschätzung für das Biotechnologie-Unternehmen Amgen reduziert.

dpa-afx NEW YORK. Die Analysten wollten damit Verzögerungen bei der Zulassungen von neuen Medikamenten durch die US-Aufsichtsbehörde für Nahrungsmittel und Medikamente (FDA) berücksichtigen, hieß es in einer am Freitag in New York vorgelegten Studie. Für das Jahr 2002 senkte die Analystin May-Kin Ho ihre Gewinnschätzung von 1,40 bis 1,38 Dollar je Aktie. Für dieses Jahr bleibe sie unverändert bei 1,12 Dollar.

Die höchste von Goldman Sachs vergebene Anlageempfehlung, "Recommended List", wurde bestätigt. Demzufolge erwartet die Investmentbank, dass sich die Aktie im Vergleich zum Index um mehr als 10% besser entwickeln wird. Das Kursziel liegt für die kommenden zwölf Monaten bei 70 $. Am Freitag wurden die Aktie bei rund 62 Dollar gehandelt.

In der jüngsten Zeit gab es unter Marktbeobachtern vermehrt Speukaltionen darüber ob die US-Gesundheitsbehörde FDA aufgrund des Ansturms von Neuzulassungsanträgen sich die Überprüfung dieser verlängere und damit der Markteintritt von neuen Produkten verzögert werden könnte.

Insgesamt bleibe Goldman Sachs allerdings positiv für Amgen gestimmt, fügte Analystin May-Kin Ho hinzu. Amgen sollte trotz Verzögerungen bei FDA-Überprüfungen seine Gewinn zweistellig steigern können. Zudem dürfte die Markteinführung von drei neuen Medikamenten mit einem Gesamtpotenzial von fünf Mrd. Dollar in den kommenden zwei Jahren ein guter Katalysator für die Entwicklung des Aktienkurses sein.

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