Höchster Anstieg seit zwei Jahren: Mineralölerzeugnisse treiben Preise im Großhandel

Höchster Anstieg seit zwei Jahren
Mineralölerzeugnisse treiben Preise im Großhandel

Die Großhandelspreise in Deutschland haben von Dezember auf Januar vor allem wegen teurerer Mineralölerzeugnisse so stark wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr zugelegt.

Reuters WIESBADEN. Im Monatsvergleich hätten sich die Verkaufspreise im Großhandel um 1,4 % erhöht, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

Zuletzt seien die Großhandelspreise im September 2000 kräftiger gestiegen. "Zu dem Preisanstieg gegenüber Dezember 2002 trugen die Preiserhöhungen für Benzin und Dieselkraftstoff als Folge der Ökosteuererhöhung zum 1. Januar 2003 wesentlich bei", teilte das Amt weiter mit. Ohne Mineralölerzeugnisse seien die Preise nur um 0,7 % gestiegen. Zum Vorjahr sei der Preisanstieg mit 1,2 % so stark wie zuletzt im August 2001 gewesen. Allerdings seien die Preise ohne Mineralölerzeugnisse zum Januar 2002 um 0,2 % gesunken.

Binnen Monatsfrist hätten sich vor allem die Preise für Eisen- und Stahlschrott (15,5 %) erhöht. Bananen verteuerten sich den Angaben zufolge um 14,7 %, Fische und Fischerzeugnisse um 13,9 % und Tomaten um 10,4 %. Dagegen verbilligten sich Kartoffeln um 5,6 %.

Eisen- und Stahlschrott war im Januar sogar 36,3 % teurer als von einem Jahr. Für Heizöl wurde 19 % und für Dieselkraftstoff 11,7 % mehr gezahlt. Dagegen waren Tomaten gut 30 % und Kartoffeln gut 20 % billiger. Auch Geflügel- und Schweinefleisch sowie Rohkaffee kosteten den Angaben zufolge weniger als vor einem Jahr.

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