Höchster Hebesatz in Hamburg
Gewerbesteueraufkommen um 9,2 Prozent gesunken

Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Deutschland sind 2001 stark zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, sank das Aufkommen im Vorjahresvergleich um 9,2 Prozent auf 24,5 Milliarden Euro.

dpa WIESBADEN. Der durchschnittliche Hebesatz für die Gewerbesteuer, der maßgeblich die Höhe der Steuerforderung bestimmt, ging um vier Punkte auf 385 Prozent zurück. Am niedrigsten war der Hebesatz in Brandenburg (286 Prozent), am höchsten in Hamburg (470 Prozent).

Bei der Grundsteuer hat es nach Angaben des Bundesamtes nur geringfügige Änderungen gegeben. So sei der Hebesatz bei der Grundsteuer A, die bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft erhoben wird, um gut zwei Prozentpunkte erhöht worden und liege jetzt bei durchschnittlich 280 Prozent. Insgesamt seien 300 000 Millionen Euro eingenommen worden, 0,2 Prozent mehr als im Jahr 2000. Bei der Grundsteuer B für Grundstücke kamen 8,7 Milliarden Euro zusammen. Dies ist eine Steigerung von 2,6 Prozent. Der Hebesatz wurde im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 368 Prozent erhöht.

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