Höchstes Ergebnis in der Firmengeschichte
Vossloh macht die Aktionäre glücklich

Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh hat die Weichen auf weiteres Wachstum gestellt und will angesichts des höchsten Ergebnisses in der Firmengeschichte die Dividende für 2002 deutlich erhöhen. Die Vossloh-Aktie reagierte mit deutlichen Zuwächsen.

Reuters DÜSSELDORF. Die Vossloh-Aktionäre könnten mit einer Dividende rechnen, die "im deutlich zweistelligen Prozentbereich" über der des Vorjahrs liegen werde, teilte der im Mdax gelistete Vossloh-Konzern am Dienstag mit. Für das Geschäftsjahr 2001 waren 0,75 Euro je Aktie ausgeschüttet worden. Für 2003 rechnet die Gesellschaft mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwachs.

Für das auslaufende Geschäftsjahr 2002 erwartet Vossloh das höchste Ergebnis in der 130-jährigen Geschichte des Unternehmens. Vossloh rechne bei einem Umsatz von rund 725 Millionen Euro mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von knapp 77 Millionen Euro (Vorjahr: 60 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss werde von 17,2 Millionen Euro auf 50,4 Millionen Euro hochschnellen. Darin seien aber Sondererträge aus Transaktionen von rund 28 Millionen Euro enthalten.

"Mit der deutlichen Erhöhung (der Dividende) will Vossloh zum Ausdruck bringen, dass das jetzt erzielte Ergebnisniveau mit steigender Tendenz auch für die kommenden Jahre eingeplant ist", hieß es weiter. Konzernchef Burkhard Schuchmann betonte, Vossloh wolle ab 2002 eine Ebit-Marge von zehn Prozent "mit steigender Tendenz erreichen". Für 2003 rechne Vossloh mit einer Umsatzerhöhung von mehr als 20 Prozent auf gut 870 Millionen Euro, teilte das Unternehmen weiter mit. Das Ebit werde voraussichtlich auf knapp 95 Millionen Euro steigen.

Indes würden auch im kommenden Jahr Sondererträge aus Transaktionen in Höhe von gut 13 Millionen Euro positiv zu Buche schlagen. 2004 solle dann ein weiterer Gewinnanstieg um 1,5 Prozent erzielt werden. Dieser werde dann ausschließlich aus dem operativen Geschäft erwirtschaftet werden. Für das Jahr 2005 erwarte Vossloh einen Ergebnissprung von gut 10 Prozent. Das Ergebnis je Aktie solle dann deutlich mehr als 4 Euro betragen.

Vossloh hatte 2002 seine Neuausrichtung als Verkehrskonzern in Angriff genommen. Das Unternehmen hatte seine Sparte Lichttechnik veräußert und die französische Gleis- und Weichenbaugruppe Cogifer sowie die auf Elektronikausrüstungen für Straßenbahnen und Oberleistungsbusse spezialisierte Düsseldorfer Kiepe-Elektrik-Gruppe übernommen. Die Vossloh-Aktie legte am Mittag um 5,72 Prozent auf 24,95 Euro zu.

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