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Höhepunkt des Aufschwungs in Deutschland erreicht - Invesco

Im zweiten Quartal hat der Aufschwung in Deutschland nach Einschätzung der Fondsgesellschaft Invesco den Höhepunkt des Aufschwungs erreicht. Die Binnennachfrage sei zu schwach, um sich der erwarteten Abkühlung der Weltwirtschaft entgegen zu stellen, schreibt Invesco-Chefvolkswirt Joerg Kraemer in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.

dpa-afx FRANKFURT. Im zweiten Quartal hat der Aufschwung in Deutschland nach Einschätzung der Fondsgesellschaft Invesco den Höhepunkt des Aufschwungs erreicht. Die Binnennachfrage sei zu schwach, um sich der erwarteten Abkühlung der Weltwirtschaft entgegen zu stellen, schreibt Invesco-Chefvolkswirt Joerg Kraemer in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.

Die Wachstumsabschwächung in den USA und China sowie der deutliche Anstieg der Rohölpreise laste auf der Entwicklung der Weltkonjunktur. Zudem signalisiere der Oecd Frühindikator eine Abschwächung der Weltkonjunktur. Die schwache Nachfrage aus dem Inland könne dieser Entwicklung nicht entgegen wirken. Während das Wirtschaftswachstum in 2004 noch bei 1,7 % liegen dürfte, werde es sich im Jahr 2005 bis auf 1,0 % abschwächen.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal dank deutlich gestiegener Exporte saison- und kalenderbereinigt um 0,5 % zum Vorquartal gewachsen. Getrieben wurde das Wirtschaftswachstum vor allem durch deutlich gestiegene Exporte. Die inländische Verwendung sank hingegen leicht um 0,1 %.

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