Höhere Auftragseingänge im März
Deutschland: Exportklima hellt sich weiter auf

Die deutsche Ausfuhrwirtschaft blickt zunehmend optimistisch in die Zukunft. Im März stieg der Exportklimaindikator, den das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung exklusiv für die WirtschaftsWoche berechnet, zum fünften Mal in Folge.

DÜSSELDORF. Nach minus 0,4 Punkten im Februar erreichte er mit minus 0,18 Punkten den höchsten Stand seit Januar 2001.

Ausschlaggebend für den erneuten Anstieg des Indikators war die gleichzeitige und deutliche Verbesserung des Geschäftsklimas bei den wichtigsten Handelspartnern. Sowohl in den USA als auch in den europäischen Nachbarländern und sogar in Japan zogen die entsprechenden Indizes an. Auch die positive Entwicklung der Konsumentenstimmung in den USA trug zur Aufhellung des Klimas bei. Außerdem half im Monat März die Entwicklung an den Devisenmärkten, wo der reale Außenwert des Euro leicht gegenüber den wichtigsten Handelspartnerwährungen nachgab.

Nicht nur die Stimmung, auch das Geschäft der Exporteure verbessert sich zusehends. Die realen Ausfuhren haben im März nach vorläufigen Berechnungen saisonbereinigt in etwa das Vorjahresniveau erreicht. Im Februar war der Wert des Vorjahresmonats noch um fast zwei Prozent unterschritten worden. Weitere Verbesserungen beim Export zeichnen sich für die nahe Zukunft ab. Denn der Auftragseingang aus dem Ausland nahm im März deutlich zu. Und die Exporterwartungen der Unternehmen legten im März im Vergleich zum Februar um sieben Zähler auf plus 13 Punkte zu.

Quelle: Wirtschaftswoche

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