Höhere Einsparungen bei GE als erwartet
Honeywell gibt Gewinnwarnung aus

Das Unternehmen, das an den Mischkonzern General Electric (GE) verkauft werden soll, teilte am Dienstag in Morris Township im US-Bundesstaat New Jersey mit, unter anderem werde der Gewinn von Entscheidungen im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme belastet.

Reuters MORRIS TOWNSHIP. GE selbst bestätigte nach der Gewinnwarnung seiner künftigen Tochtergesellschaft demgegenüber die Geschäftserwartungen des Marktes. Die Einsparungen durch den Honeywell-Kauf würden sogar höher ausfallen als ursprünglich erwartet, teilte GE mit.

Hier der 3-Monatsverlauf von Honeywell

Honeywell erklärte am frühen Dienstagmorgen (MEZ), je Aktie werde der Gewinn aus dem laufenden Geschäft zwischen 70 und 74 Cents liegen. Branchenexperten hatten im Mittel einen Gewinn je Aktie von 86 Cents prognostiziert. Auch das mit einer Tochter von Union Carbide geführte Gemeinschaftsunternehmen UOP sowie die Kosten der geplanten Trennung von Unternehmensteilen belasteten das Ergebnis. Nicht in der Quartalsprognose enthalten seien Belastungen von 375 bis 425 Mill. $ vor Steuern, die unter anderem für Umwelt-Verpflichtungen vorgesehen seien.

General Electric bestätigte indes die Prognosen der Analysten für das kommende Jahr. Er könne mit Schätzungen von etwa 1,50 $ Jahresgewinn je Aktie gut leben, teilte Konzernchef Jack Welch in New York mit. Auch bei einem begrenzten Konjunkturabschwung rechne GE mit zweistelligen Wachstumsraten beim Gewinn. Die Synergien durch den Zukauf von Honeywell lägen voraussichtlich um 50 % über den ursprünglichen Erwartungen.

Die Übernahme soll im ersten Quartal 2001 abgeschlossen sein. Die Aufsichtsbehörden und die Aktionäre von Honeywell haben dem Vorhaben noch nicht zugestimmt.

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