Höhere Flexibilität der Unternehmen würde Arbeitslosenzahlen sinken lassen
Henkel und Hundt kritisieren Wirtschaftspolitik

"Anstatt nun schleunigst die Wirtschaft zu stimulieren, steht die Regierung gleich auf mehreren Bremsen" sagt BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel.

vwd/ap DÜSSELDORF. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt und BDI-Chef Hans-Olaf Henkel haben die Bundesregierung aufgefordert, für eine stärkere Beschäftigungsdynamik zu sorgen. Hundt sagte dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe), die Arbeitslosenzahl werde 2001 in Deutschland auf voraussichtlich 3,6 Millionen sinken. Es sei aber deutlich mehr drin. Dafür müsse aber den Unternehmen mehr Flexibilität ermöglicht werden.

Der noch bis Ende dieses Jahres amtierende Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Henkel, sagte der Zeitung, insgesamt sei die Beschäftigungsdynamik in Deutschland viel zu gering, um dem Problem der weiterhin hohen Arbeitslosigkeit Herr zu werden. Henkel kritisierte die Bundesregierung: "Anstatt nun schleunigst die Wirtschaft zu stimulieren, steht die Regierung gleich auf mehreren Bremsen. Der Arbeitsmarkt wird mit neuen Hürden abgeschirmt, sodass neue Arbeitsplätze nur im Notfall geschaffen werden, und Investitionen werden erschwert, da die Abschreibungsmöglichkeiten immer schlechter werden."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%