Höhere Löhne, mehr Kaufkraft
Lafontaine kritisiert Schröders Wirtschaftspolitik

Ex-SPD-Chef Oskar Lafontaine hat in einem Interview mit einer Illustrierten gefordert, die Löhne zu erhöhen, damit "die Leute wieder mehr einkaufen können." Lafontaine könnte sich Moderation einer Talkshow vorstellen

dpa MÜNCHEN. Der ehemalige SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine hat die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung kritisiert. Durch die Vernachlässigung der Binnennachfrage habe es die Regierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zu verantworten, dass Deutschland beim Wirtschaftswachstum zum Schlusslicht in Europa geworden ist, sagte Lafontaine in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Bunte". "Wir brauchen höhere Löhne, damit die Leute wieder mehr einkaufen können."

Lafontaine bestätigte, dass er in jüngster Zeit verstärkt aufgefordert werde, in die Politik zurückzukehren. Über eigene Absichten in dieser Hinsicht äußerte er sich nicht. Der ehemalige saarländische Ministerpräsident war 1999 als Bundesfinanzminister und SPD-Chef zurückgetreten.

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