Höhere Zinsbelastung
Linde-Quartalszahlen deutlich unter Analystenerwartungen

Der Linde-Konzern hat nach Reuters-Berechnungen im dritten Quartal ein Ergebnis vor Ertragssteuern (Ebt) von 99 Mill. Euro ausgewiesen und damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten deutlich verfehlt.

Reuters WIESBADEN. Der Konzern wies am Donnerstag für die ersten neun Monate 2001 ein Ebt von 281 Mill. Euro aus, wodurch sich unter der Berücksichtigung des von Linde im August für das erste Halbjahr ausgewiesenen Ebt von 182 Mill. Euro für das abgelaufene Quartal 99 Mill. Euro ergeben. Von Reuters befragte Analysten hatten hier im Durchschnitt mit 136 Mill. Euro gerechnet, wobei die niederigste Prognose 118 Mill. und die höchste 164 Mill. Euro betragen hatte.

Auch beim Umsatz lag Linde nach Reuters-Berechnungen im dritten Quartal unter den Erwartungen. Mit den ausgewiesenen 6,185 Mrd. Euro nach neun Monaten und den für das erste Halbjahr genannten 4,151 Mrd. Euro ergeben sich für das dritte Quartal 2,034 Mrd. Euro. Die elf von Reuters befragten Branchenexperten hatten hier im Durchschnitt 2,294 Mrd. Euro erwartet, bei einer Spanne zwischen 2,109 Mrd. und 2,400 Mrd. Euro.

Linde hatte den Rückgang des Ebt nach neun Monaten von 4,4 % auf 281 Mill. Euro mit einer höheren Zinsbelastung begründet.

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