Höherer Quartalsverlust - Auftragseingang steigt
Deutz verordnet sich Schlankheitskur

Der Kölner Motorenbauer Deutz hat im ersten Quartal wegen eines schlechten Auslandsgeschäftes Umsatzeinbußen und unterm Strich einen höheren Verlust verbucht. Durch Kosteneinsparungen solle das Ergebnis im Gesamtjahr 2003 aber wieder besser ausfallen.

Reuters KÖLN. Auf Grund des stark eingebrochenen Geschäftes im Nahen und Mittleren Osten im Zuge des Irak-Krieges sei der Umsatz in den ersten drei Monaten auf 257,9 (Vorjahr: 265,9) Mill. ? gesunken, teilte der Konzern am Dienstag mit. Während im Inland der Umsatz leicht auf 70,1 (69,4) Mill. ? gestiegen sei, ging er im Auslandsgeschäft auf 187,8 (196,5) Mill. ? zurück.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sank im Konzern auf 5,2 (7,4) Mill. ?. Im gewöhnlichen Geschäft des Unternehmens vergrößerte sich der Verlust dadurch auf 3,3 (minus 1,5) Mill. ?, nach Steuern betrug der Fehlbetrag 3,8 (minus 1,8) Mill. ?. Erfreulich sei indes angesichts der schwachen Konjunktur der Anstieg des Auftragseingangs um 20,7 Mill. ? auf 316,0 Mill. ?. Die Nettofinanzverschuldung reduzierte sich auf 290,8 (339,8) Mill. ?.

Für das Gesamtjahr sei der Vorstand zuversichtlich, durch Kosteneinsparungen das Ergebnis zu verbessern. Zum Teil kämen die bereits eingeleiteten Maßnahmen aber erst im Laufe des Jahres zum Tragen, hieß es weiter. Eine genaue Umsatz- und Ergebnisprognose für 2003 gab Deutz nicht ab. 2002 hatte der Konzern nach vier verlustreichen Jahren einen Gewinn von zwei Mill. ? erzielt. Der Umsatz erreichte 1,2 Mrd. ?.

Die im SDax notierte Aktie stieg am Dienstag um fünf Prozent auf 2,10 ?.

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