Höherer Verlust bei Infineon erwartet
JP Morgan streicht bei Siemens Gewinnerwartung zusammen

Die Analysten der US-Investmentbank J.P. Morgan haben die Gewinnerwartung bei Siemens für 2002 um 51 Prozent auf nur noch 0,94 Euro gekürzt.

dpa-afx LONDON. Zudem erwarten sie für Infineon einen deutlich höheren Verlust im kommenden Jahr als als bisher, hieß es in einer am Dienstag in London vorgelegten Studie.

Für das laufende Jahr rechnen die Analysten Andreas Willi und Olivier Esnou bei Siemens mit einem Verlust je Aktie von 0,72 Euro nach einem Minus von 0,6 Euro. Für 2002 senkten die Experten ihre Gewinn-Prognose von 1,91 auf 0,94 Euro je Anteilschein.

Für die Siemens-Sparte ICMobile erwarten die Analysten 2001 ein Umsatzwachstum von 21 % und von 5 % im folgenden Jahr. Im Mobilfunkgeschäft soll die Rentabilitätsschwelle im kommenden Jahr erreicht werden. Für den Geschäftsbereich ICNetworks prognostizierten sie für das laufende Geschäftsjahr ein Plus von 8 %. Dies werde jedoch bereits im kommenden Jahr mehr als aufgefressen, glauben sie. Um 9 % sollen 2002 die Umsätze wieder zurückgehen.

Für die Halbleiter-Tochter Infineon rechnen die Experten mit deutlich ausgeweiteten Verlusten. Statt 500 Mill. Euro soll das Vorsteuerminus nun 2,16 Mrd. Euro betragen.

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