Höhn fordert Erschwerung der Tiertransporte
Höhn: Noch vier Wochen Seuchenangst in Deutschland

Deutschland muss nach Einschätzung der nordrhein-westfälischen Verbraucherministerin Bärbel Höhn noch vier Wochen mit der Angst vor der Maul-und Klauenseuche leben.

ap DÜSSELDORF. "Wenn wir bis Ende März überstehen, dann können wir uns ganz beruhigt zurücklehnen", sagte die Grüne Politikerin am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin.

"In Neuss und auch in Aachen haben wir die Lage im Griff", betonte Höhn mit Blick auf die am Mittwoch um zwei nordrhein-westfälische Bauernhöfe errichteten Sperrbezirke. Problematisch sei aber, dass die Behörden nach wie vor keinen Überblick darüber hätten, welche Tiere aus Großbritannien über andere Länder der Europäischen Union nach Deutschland gelangt seien. "Wir wissen somit nicht, was noch alles passieren kann, solange die Inkubationszeit andauert."

Die Ministerin plädierte dafür, die europaweiten Tiertransporte, die die Ausbreitung von Seuchen förderten, drastisch zu erschweren. Die EU dürfe nicht länger Subventionen für Lebendvieh-Transporte zahlen. Die Transporte müssten im Gegenteil unattraktiv gemacht werden. Denkbar sei etwa, den Tieren mehr Platz zu verordnen und vorzuschreiben, dass sie nach vier Stunden aus dem Waggon gelassen und gefüttert werden müssten.

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