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Hoeneß bremst Kahn und Ballack

München (dpa) - Uli Hoeneß hat den Wechsel-Ambitionen von Oliver Kahn und Michael Ballack eine Absage erteilt und im Falle des Nationaltorhüters die Zahl von 30 Millionen Euro als mögliche Schmerzgrenze für den FC Bayern München genannt.

München (dpa) - Uli Hoeneß hat den Wechsel-Ambitionen von Oliver Kahn und Michael Ballack eine Absage erteilt und im Falle des Nationaltorhüters die Zahl von 30 Millionen Euro als mögliche Schmerzgrenze für den FC Bayern München genannt.

«Ich gehe davon aus, dass Oliver Kahn bei uns bleibt», sagte der Manager des deutschen Fußball-Rekordmeisters in einem Interview der «Sport-Bild». Er schränkte jedoch auch ein: «Dass er bleibt, ist der heutige Stand. Wenn morgen jemand kommt und 30 Millionen Euro bietet, dann denke ich darüber nach.»

Hoeneß dementierte Presseberichte, wonach der Franzose Sebastian Frey vom AC Parma als möglicher Kahn-Nachfolger in München gehandelt wurde. «Da stimmt gar nichts.» Kahn hatte in der Vorwoche öffentlich Wechselabsichten geäußert, aber dem Vernehmen nach noch kein konkretes Angebot erhalten.

Auch im Falle des vom FC Barcelona umworbenen Michael Ballack geht Hoeneß von einem Verbleib des Spielers in München aus. Ballack hat wie Kahn einen Vertrag bis 2006. «Wir sind mit allem auf einem wunderbaren Wege», sagte Hoeneß. Nach sich häufenden Wechselspekulationen um mehrere Bayern-Akteure betonte der Manager die Entscheidungsgewalt des Vereins. «Wir entscheiden, ob Ballack, Hargreaves oder Kahn bleiben. Nicht die Spieler. Wir. Nur wir. Wir haben das Heft des Handelns in der Hand.» Auch der angeblich abwanderungswillige Willy Sagnol wird laut Hoeneß in München bleiben.

Der Münchner Manager bestätigte, dass die Münchner dem Abwehrspieler Andreas Görlitz vom TSV 1860 München ein Angebot gemacht haben. «Ja, den wollen wir haben. Das stimmt.» Jetzt sei 1860 am Zug.

Nachdem die Bayern-Verantwortlichen sich seit Saisonende in der Bundesliga nicht mehr öffentlich zu den Münchner Personalien geäußert hatten, widersprach Hoeneß Mutmaßungen, die Vorstände hätten nicht mehr alles im Griff. «Immer dann, wenn geschrieben wird, dass wir nichts im Griff haben, haben wir alles im Griff. Total im Griff», so Hoeneß. «Es läuft alles nach Plan. Alles wunderbar.»

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