Hoffnung auf mehr Exporte
USA einigen sich auf einheitlichen Biostandard für Lebensmittel

dpa WASHINGTON. In den USA wird es erstmals einen einheitlichen Standard für Bio-Lebensmittel geben. Landwirtschaftsminister Dan Glickman sprach bei der Vorstellung am Mittwoch von dem "umfassendsten und strengsten Standard in der Welt". Die neuen landesweiten Regeln legen nach Angaben des Ministeriums genau fest, wie organische Nahrungsmittel gezüchtet, produziert und vermarktet werden dürfen.

Die Verbraucher erhalten damit die Sicherheit, dass die Lebensmittel mit dem neuen Siegel "USDA Organic" ohne den Gebrauch von Pestiziden, Hormonen oder genetisch manipulierten Grundstoffen hergestellt wurden. Bisher gab es in den USA keine einheitlichen Regeln. Stattdessen verwirrten hunderte unterschiedliche Siegel die Verbraucher.

Das Ministerium rechnet damit, dass die ersten Produkte mit dem neuen Gütesiegel bereits im kommenden Sommer auf dem Markt erscheinen werden. Die Bio-Anbauer versprechen sich von dem neuen Standard ein deutliches Verkaufsplus. Sie hoffen auch darauf, künftig mehr nach Europa exportieren zu können. Bisher hatten die meisten europäischen Länder nur in sehr geringen Mengen amerikanische Produkte gekauft, da sie wegen des fehlenden Standards keine Garantie hatten, dass es sich um echte Bio-Produkte handelte.

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