Hoffnung auf Zinssenkung bleibt
Wall Street schwächer erwartet

Mit einer etwas schwächeren Eröffnung an Wall Street rechnen in Frankfurt ansässige US-Broker am Freitag. Sowohl die Standardwerte als auch die Technologietitel dürften Abschläge verzeichnen.

vwd FRANKFURT. "Es geht ins Wochenende, da ist die Neigung gering, neue Positionen einzugehen", heißt es. Derzeit sei die Angst vor weiteren Abschlägen zu groß. Wahrscheinlich dürften die Umsätze gering sein. Die US-Erzeugerpreise könnten dem Markt kaum einen Impuls liefern. "Der Rückgang ist zwar höher als erwartet, aber das könnte auf Produktionsrückgängen basieren", erläutert ein Marktteilnehmer.

Die Hoffnung auf eine Zinssenkung bleibe auf jeden Fall im Markt. Bei den einzelnen Branchen könnten Biotechnologiewerte gesucht sein, nachdem Bush in einer Rede eine begrenzte Erlaubnis der Stammzellenforschung in Aussicht gestellt habe.

Am Donnerstag haben die US-Aktienbörsen uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte erhöhte sich um 0,1 % bzw. 5,06 Punkte auf 10 298,56, nachdem er einen Großteil der Sitzung im negativen Terrain gelegen hatte. Der S&P-500-Index zeigte sich mit einem Minus von 0,10 Stellen auf 1 183,43 nahezu unverändert. Der Nasdaq-Index verlor dagegen 0,2 % bzw. 3,04 Zähler auf 1 963,32. Bis um 15.00 Uhr sinkt der S&P-Future um 0,1 % und der Nasdaq-Future um 0,6 %.

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