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Hoffnung in Berlin für German Open der Damen

Der Verkauf der German Open der Damen an den Tennisverband von Katar bedeutet nicht automatisch den Verlust des Turniers für den langjährigen Austragungsort Berlin.

dpa BERLIN. Der Verkauf der German Open der Damen an den Tennisverband von Katar bedeutet nicht automatisch den Verlust des Turniers für den langjährigen Austragungsort Berlin.

Katars Verbandspräsident Sheikh Mohammad Bin Faleh Al-Thani erklärte bei einer Pressekonferenz in Berlin: "Wir haben die Absicht, eine große Veranstaltung in Berlin zu erhalten". Es sei allerdings nicht sicher, ob die höchste Kategorie bestehen bleibt.

Auf einen längeren Verbleib im Grunewald, wo der Deutsche Tennis Bund (DTB) die Veranstaltung vom 2. bis 8. Mai gemeinsam mit den Katari ausrichtet, hofft auch DTB-Präsident Georg von Waldenfels. "Ich denke, dass diese Zusammenarbeit nicht auf ein Jahr beschränkt bleibt", erklärte er auch mit Blick auf den den neuen Sponsor, den Mineralölkonzern "Total".

"Bei einem erfolgreichen Turnier 2005 besteht eine große Chance, die Veranstaltung auch darüber hinaus in Berlin zu erhalten. Wir wollen mit dem Erwerb dieses Traditionsturniers keinen Gewinn machen, sondern einfach guten Sport erhalten", erklärte Ayman Azmy Galal, der Turnierdirektor der seit 1993 ausgetragenen Katar Open der Herren ist und auch für das Berliner Turnier verantwortlich zeichnet. Dabei will sich der arabische Verband auf die Erfahrungen des DTB stützen, der laut Waldenfels 2005 "als Dienstleister" dabei sein wird.

Die German Open der Damen, die im Mai ein Minus von etwa 600 000 Euro gemacht hatten, waren nach der 25. Auflage an den Tennisverband von Katar verkauft worden. Mit dem Verkauf des letzten dem Verband verbliebenen Damenturniers für rund 6,7 Mill. Euro konnte der DTB seine Verbindlichkeiten ausgleichen und ist seither schuldenfrei, wie von Waldenfels den Mitgliedern im November mitteilte.

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