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Hoffnungsbörse Nasdaq

Rund 40 Prozent hat der Nasdaq-Index seit dem Hoch im März verloren. Nun scheint sich bei gut 3000 Punkten ein Boden zu bilden. Nur mutige Investoren steigen aber jetzt schon ein.

Dreimal stieß der Nasdaq-Index in den vergangenen Wochen an die 3000-Punkte-Marke. Dreimal hielt der Bereich in zum Teil dramatischen Börsensitzungen. Einem heftigen Ausverkauf folgte innerhalb weniger Stunden ein ebenso kräftiger Aufschwung. Charttechnisch betrachtet entwickeln sich die 3000 Zähler zu einer immer breiter werdenden Unterstützung in dem rasanten Abwärtstrend. Dieser ist nämlich nach wie vor intakt. Seit März verloren die Aktien der weltgrößten High-Tech-Börse gut 40 Prozent an Wert. Im September wurde sogar ein noch rasanterer Abwärtstrend eingeleitet - auch dieser ist noch nicht beendet. [Absatz] Investoren stehen jetzt vor der Qual der Wahl: Defensive Anleger warten ab, bis beide Abwärtstrends nach oben durchbrochen werden. Das wäre bei knapp 3800 Punkten. Erst dann gibt es aus charttechnischer Sicht Signale dafür, dass die Baisse beendet ist. Vorteil dieser Strategie: Die Gefahr weiterer, vielleicht heftiger Kursverluste wird verringert. Kleiner Nachteil: Aktien müssen dann teurer eingekauft werden, als sie es jetzt noch sind. Spekulative Naturen vertrauen dagegen auf den Halt der 3000-Punkte Marke, dem Ende der noch intakten Abwärtsbewegung und steigen jetzt mit Käufen ein. Ihnen entgehen nicht die Kursgewinne der vorsichtigeren Anleger.

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