Hohe Absatzzahlen
Toyota steigert operativen Gewinn

Japans größter Automobilhersteller Toyota hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2000/2001 dank starker Absatzzahlen einen höheren operativen Gewinn erwirtschaftet. Im Zeitraum April bis September habe der operative Gewinn im Konzern im Vergleich zum Vorjahreswert um 3,6 % auf 376,1 Mrd. Yen (rund 7,89 Mrd. DM) zugelegt, teilte Toyota am Mittwoch in Tokio mit.

rtr TOKIO. Zwar hätten negative Währungseffekte das Ergebnis um 180 Mrd. Yen geschmälert. Dies sei aber durch das starke Absatzwachstum im heimischen Markt und in den USA mehr als ausgeglichen worden. In Japan hätten insbesondere neue Automodelle für die junge Generation die Nachfrage stimuliert, sagte Toyota-Vizepräsident Tadaaki Jagawa.

Der Reingewinn des Konzerns ging den weiteren Angaben zufolge allerdings um 20,9 % auf 159,6 Mrd. Yen zurück. Das Unternehmen begründete dies mit Kosten der Begleichung von Deckungslücken bei der Betriebsrente. Für das gesamte Geschäftsjahr (per Ende März) rechnet Toyota bei der Muttergesellschaft mit einem Rückgang des operativen Gewinns um 2,4 % auf 480 Mrd. Yen und des Reingewinns um 8,9 % auf 300 Mrd. Yen. Für den Konzern gab der Autobauer keine Ergebnisprognosen ab.

Produktionsziele nach oben korrigiert

Toyota korrigierte zugleich seine Produktionsziele für das laufende Geschäftsjahr nach oben. So erwartet das Unternehmen nunmehr im Inland einen Ausstoß von 3,46 Mill. Fahrzeugen, das sind 80 000 mehr als noch im Mai vorausgesagt. Für das Ausland schraubte Toyota seine Planzahl um 50 000 auf 1,8 Mill. produzierte Autos herauf. Das Exportziel wurde um 50 000 auf 1,7 Mill. Autos gehoben, die Prognose für den Inlandsabsatz allerdings unverändert bei 1,83 Mill. Stück belassen. Nach Einschätzung von Analysten könnte eine mögliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in den USA den japanischen Autobauer empfindlich treffen.

Die Aktie des nach Marktkapitalisierung zweitgrößten japanischen Unternehmens schloss am Mittwoch vor Bekanntgabe der Halbjahreszahlen an der Tokioter Börse um 1,15 % tiefer bei 4 290 Yen. Obwohl der Kurs innerhalb der letzten sieben Monate mehr als ein Viertel nachgegeben hatte, bezeichnen Analysten das Papier immer noch als eines der teuersten in der Autobranche.

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