Hohe Cash-Reserven mildern Nettoverluste
Bankgesellschaft Berlin empfiehlt akkumulieren von T-Online

dpa-afx BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin hat den Anlegern empfohlen, die Aktie von T-Online zu akkumulieren. Wie das Kreditinstitut mitteilte, ist der geschätzte Nettoverluste für das laufende und das nächste Geschäftsjahr aufgrund der hohen Cash-Reserven nicht beunruhigend.

Belastend im operativen Geschäft seien vor allem die stark gestiegenen Marketingaufwendungen, etwa für die Werbefigur Robert T. Online und die Kundengewinnung in Frankreich. Außerdem nannten die Analysten die erstmalig anfallenden Goodwill-Amortisationen für Club Internet.

Der Bank zufolge wird der das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Zu- und Abschreibungen (EBITDA) bei minus 29,2 Mill.. Euro liegen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit prognostizierte die Bankgesellschaft Berlin mit minus 131,2 Mill.. Euro.

Den Umsatz von T-Online schätzt das Kreditinstitut im ersten Halbjahr 2000 auf 359 Mill.. Euro. Damit würde der Internetanbieter laut der am Mittwoch vorgelegten Vorschau einen Nettoverlust von 251,2 Mill.. Euro einfahren. Die Schätzung enthalte den im Frühjahr akquirierten fanzösischen ISP Club Internet und die außerordentlichen Kosten für den Börsengang.

T-Online veröffentlicht sein Halbjahresergebnis nach eigenen Angaben am 31. August. Das Unternehmen werde erstmals im Rahmen eines Analystentreffens die operativen Ergebnisse des ersten Halbjahres unabhängig vom Telekom-Konzern vorgestellt.

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