Hohe Einmalbelastungen
Alstom verbucht Milliarden-Verlust

Der hoch verschuldete französische Industriekonzern Alstom hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende März) wie erwartet wegen hoher Einmalbelastungen einen milliardenschweren Verlust verbucht.

Reuters PARIS. Der Netto-Verlust sei auf 1,38 Mrd. ? nach 139 Mill. ? im Vorjahr gestiegen, teilte Alstom am Mittwoch in Paris mit. Sonderbelastungen in Höhe von 1,35 Mrd. ? für fehlerhafte Ausrüstung hätten zu dem hohen Verlust geführt. Auch operativ rutschte Alstom, der Ende April sein Industrieturbinengeschäft an den deutschen Siemens-Konzern verkauft hat, in die roten Zahlen. Im Gesamtjahr habe sich ein operativer Verlust von 434 Mill. ? nach einem Gewinn von 941 Mill. ? im Vorjahr ergeben. Der Umsatz sank auf 21,35 Mrd. ? nach 23,45 Mrd. ?.

Das Unternehmen, das den französischen Hochgeschwindigkeitszug und ICE-Konkurrenten TGV sowie Kreuzfahrtschiffe baut, bekräftigte zugleich sein Ziel, bis 2005/06 die operative Gewinnmarge auf sechs Prozent zu steigern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte sie sich auf 4,1 % belaufen. Die Nettoverschuldung, die sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 4,9 Mrd. ? belaufen hatte, will das Unternehmen bis März 2005 auf zwei bis 2,5 Mrd. ? reduzieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%