Hohe Einmaleffekte
Vossloh hebt Prognose an

Der Technikkonzern Vossloh hebt seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an. Für 2002 erwartet das Unternehmen nun statt der geplanten 25 Millionen Euro einen Konzernüberschuss von etwa 49 Millionen Euro.

ddp/vwd WERDOHL. Gleichzeitig rechnet der Konzern mit einem Umsatz von gut 700 Millionen Euro. Die Zahlen stehen allerdings unter dem Vorbehalt des Erwerbs eines Unternehmens, das elektrische Komplettausrüstungen für öffentliche Verkehrsmittel liefert und mit dem Vossloh derzeit verhandelt.

Weiterhin gab Vossloh den Abschluss eines Vertrages zum Erwerb der französischen Cogifer-Gruppe bekannt. In den ersten sechs Monaten 2002 ist das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) im Jahresvergleich um knapp 30 Prozent auf 22,2 Millionen Euro gestiegen. Mit 305 Millionen Euro lag der Umsatz um fast sieben Prozent über dem Vorjahreswert (286,2 Millionen Euro) gelegen. Den Konzernüberschuss wies das Unternehmen mit 13,1 Millionen Euro (Vorjahr: 12 Millionen Euro) aus.

Nach ersten Einschätzungen von Händlern sind die Vossloh-Zahlen gut ausgefallen. Da der Konzern ein Unternehmen in Frankreich übernommen und dafür eine Sparte verkauft habe, sei es jedoch schwierig, sie richtig einzuordnen. Dies führe wahrscheinlich zu einem hohen Einmaleffekt in der Bilanz.

Vossloh ist in den Sparten Eisenbahn und Verkehr und Lichttechnik tätig und hat weltweit 5400 Mitarbeiter.

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