Hohe Fehlbetrag im ersten Halbjahr
Pixelpark rückt von Gewinnzielen ab

Die krisengeschüttelte Multimedia-Agentur Pixelpark wird trotz eines niedrigeren Konzernverlustes im zweiten Quartal voraussichtlich nicht wie geplant die Gewinnzone im Schlussquartal 2002 erreichen.

Reuters FRANKFURT. Der Konzernfehlbetrag sei in den Monaten April bis Juni auf 11,8 Mill. Euro von 16,4 Mill. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum zurückgegangen, teilte das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit. Pixelpark habe die Ergebnisse erstmals nach den internationalen Bilanzierungsregeln IAS ausgewiesen, weshalb die Vergleichbarkeit der Unternehmenszahlen aus dem Vorjahr nur begrenzt möglich sei.

Die Gesamtleistung des Pixelpark-Konzerns habe sich auf zwölf (Vorjahr: 23,5) Mill. Euro nahezu halbiert. Den Betriebsverlust (Ebit) bezifferte Pixelpark auf zehn Mill. Euro nach einem Fehlbetrag von 18,6 Mill. Euro ein Jahr zuvor.

Trotz des verbesserten operativen Ergebnisses sehe der Vorstand der Pixelpark AG die derzeitige Investitionszurückhaltung nicht mehr als kurzfristige Entwicklung an, hieß es. Deshalb gehe die Multimedia-Agentur davon aus, die Profitabilität nicht wie bislang geplant im vierten Quartal 2002 erreichen zu können. Mehrheitsgesellschafter von Pixelpark ist der Medienkonzern Bertelsmann.

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