Hohe Forschungskosten
ARM will im Mobilfunk und der Automobilindustrie wachsen

FRANKFURT/M. In der Halbleiterbranche wird es immer häufiger eine Arbeitsteilung zwischen Forschung und Entwicklung sowie der Produktion geben. "Die Chipindustrie wird reifer. Wo immer es möglich ist, werden die Chiphersteller ihre Forschungsaktivitäten ausgliedern", sagte Bruce Beckloff, Marketingchef des britischen Chipdesigners ARM Holdings plc., im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Damit zeichnet sich in der Halbleiterindustrie eine ähnliche Entwicklung wie etwa in der Biotechnologie und Teilen der Pharma-Branche ab. Nach Ansicht von Beckloff kommen für das "Outsourcing" vor allem Bereiche in Frage, die kaum Möglichkeiten für einen technologischen Vorsprung bieten. Beispiele sind etwa Speicherchips. "In den Kerngeschäften mit technologischem Know-how wird die Forschung aber bei den Firmen bleiben", sagte Beckloff.

Hintergrund sind die hohen Forschungskosten in der Halbleiterbranche. Das Risiko, mit einer neuen Technologie falsch zu liegen, ist für die zyklische Chipindustrie groß. Deshalb versuchen die Hersteller, ihre Forschungskosten zu reduzieren. Einige Unternehmen sind Partnerschaften eingegangen. So haben AMD und Fujitsu ihre Speicherchip-Sparten im vergangenen Jahr in dem Joint-venture FASL zusammengelegt. Hitachi und NEC haben ihre Speicherchip-Sparten in der Firma Elpida zusammengeführt.

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