Hohe Kosten könnten Ergebnis belasten
Mobilcom ist für Merck Finck nur noch Marketperformer

Hohe Investitionen für den UMTS-Netzaufbau sowie Marketing- und Personalkosten könnten das Ergebnis deutlich belasten

adx MÜNCHEN. Das Bankhaus Merck Finck & Co hat sein Rating für Mobilcom-Aktien von "Outperformer" auf "Marketperformer" gesenkt. Hohe Investitionen für den UMTS-Netzaufbau sowie Marketing- und Personalkosten werden das Ergebnis des Telekommunikationsunternehmens in den kommenden Jahren deutlich belasten, wie Analyst Alexander Kachler am Freitag in München mitteilte.

So rechnet er für das laufende Jahr mit einem Fehlbetrag je Aktie von 1,53 Euro statt eines bisher erwarteten Gewinns von 1,06 Euro. Für 2001 senkte Kachler seine Prognose von 1,75 auf minus 9,89 Euro und für 2002 von 2,14 auf minus 10,88 Euro. Mobilcom selbst rechne auf Basis des Ebitda-Ergebnisses mit dem Erreichen der Gewinnschwelle für das Jahr 2005.

Die Planziele des Unternehmens für den UMTS-Aufbau seien "ehrgeizig". Mobilcom wolle bereits 2002/2003 rund 15 % aller deutschen Mobilfunkkunden über den neuen Standard versorgen. Dies setze voraus, dass sämtliche Mobilcom-Kunden im GSM-Netz zu UMTS wechselten. Kachler zufolge ist dies jedoch eine optimistische Annahme, da die Sprachqualität in der Aufbauphase von UMTS hinter dem gewohnten Standard zurückbleiben werde.

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