Hohe Marketingkosten in den USA
Conrad Hinrich Donner Bank empfiehlt Intershop zum Kauf

Der erwartete Umsatz des Thüringer Softwareunternehmens von 34 Mill. bis 35 Mill. Euro hat die Erwartungen des Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank übertroffen.

dpa-afx FRANKFURT. Die Conrad Hinrich Donner Bank hat die Intershop-Aktie weiterhin zum Kauf empfohlen. Der erwartete Umsatz des Thüringer Softwareunternehmens Intershop von 34 Mill. bis 35 Mill. Euro habe seine Erwartungen übertroffen, erklärte der Analyst Ulrich Huwald. Er habe mit einem Umsatz von 33 Mill. Euro gerechnet.

Die Erlöse aus dem Lizenzgeschäft wertete Huwald gegenüber dem ersten Halbjahr als schwach. Der Umsatzanteil habe hier bei 56 % gelegen, gegenüber einem Umsatzanteil von 69 % im ersten Halbjahr. Ursache für das schwache Lizenzgeschäft seien saisonale Effekte.

Hohe Sonderposten durch Zukauf von OWIS und Subotnic

Den angekündigten nicht bezifferten Verlust von Intershop bezeichnete Huwald als erwartungsgemäß. Schuld trage ein schwaches Lizenzgeschäft und hohe Sonderposten, die durch den Zukauf der beiden Technologieunternehmen OWIS und Subotnic entstanden sind. Auch die Börseneinführung in den USA habe sich ausgewirkt.

Die Marketingkosten in den USA seien mit 7 Mill. Euro hoch ausgefallen. Doch diese Investition sei notwendig gewesen, um die künftige Wettbewerbssituation in den USA zu verbessern.

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